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Mensch Genscher: Ein Porträt in 25 Begegnungen


Was bleibt, wenn die Scheinwerfer der Weltpolitik erlöschen?

Dieses Buch blickt hinter den Mythos des Staatsmannes
und zeigt Hans-Dietrich Genscher durch die Augen derer, die ihn wirklich kannten.

In 25 persönlichen, teils überraschenden Berichten entfaltet sich das Leben eines Mannes,
der die Welt veränderte und dabei doch immer Mensch blieb.

Das erwartet die Leser:

  • Der private Genscher:
    Seine Ehefrau Barbara Genscher gibt tiefe Einblicke in ein gemeinsames Leben zwischen Hochsicherheitstrakt und privatem Glück in Wachtberg. Sie erzählt von seiner unstillbaren Neugier und seiner Liebe zur Familie.
  • Der Architekt der Einheit:
    Weltpolitische Weggefährten wie Michail Gorbatschow und James Baker schildern, wie aus Verhandlungspartnern Freunde wurden und wie Genschers unerschütterliches Vertrauen in die Diplomatie die deutsche Wiedervereinigung erst möglich machte.
  • Der mutige Krisenmanager:
    Zeitzeugen wie Walther Tröger erinnern an die dramatischen Stunden des Olympia-Attentats 1972, als Genscher bereit war, sein eigenes Leben als Ersatzgeisel einzusetzen.
  • Der Chef und Mentor:
    Ehemalige Mitarbeiter wie Klaus Kinkel oder der Personenschützer Bernd Schier berichten von Genschers legendärer Arbeitsdisziplin, seinem rheinischen Humor im Dienstwagen und seiner Fähigkeit, Menschen für sich zu gewinnen – oder sie mit seiner Ungeduld zur Verzweiflung zu bringen.
  • Der Schulfreund aus Halle:
    Sein letzter lebender Klassenkamerad Günter Fugmann nimmt uns mit zurück in die Jugendzeit, berichtet von ersten „wissenschaftlichen Clubs“ und Genschers lebenslanger, tiefer Verbundenheit zu seiner Heimatstadt.
  • Die kritische Distanz:
    Auch Reibungspunkte werden nicht ausgespart. Kolleginnen wie Ingrid Matthäus-Maier schildern den schmerzhaften Bruch der sozial-liberalen Koalition und die Komplexität eines Machtpolitikers, der strategisches Kalkül und menschliche Wärme vereinte.

Ein Buch über Disziplin, Empathie
und den unbedingten Willen, Brücken zu bauen.


Erfahren Sie, warum Menschen wie die Hotelbesitzerin Karin Haase
bis heute sagen: „Für den Genscher tue ich alles.“

Stimmen zum Buch - Zitate:

„Er wurde mein Freund.“
— Michail Gorbatschow, ehemaliger Präsident der Sowjetunion

„Nachdenken, Argumentieren, nie Aufgeben – das war sein Lebensmotto.“
— Klaus Kinkel, ehemaliger Außenminister und enger Weggefährte

„Alles sind wir. Nur das Endgültige, das Nie-wieder, ist so schwer zu begreifen.“
— Barbara Genscher, Ehefrau

„Er wollte nicht von hinten um die Ecke gucken, sondern immer Herr der Lage sein.“
— Bernd Schier, langjähriger Personenschützer (über Genschers Platz vorne im Auto)

„In der Spezialeinheit GSG 9 wollte er den Menschen Mensch bleiben lassen. Das ist bis heute unsere Stärke.“
— Dieter J. Fox, ehemaliger GSG 9-Angehöriger

„Er hatte etwas, was mir fehlte: Dieser Schwung, Leute für sich einzunehmen.“
— Günter Fugmann, Schulfreund aus Halle
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